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Sonntag, 8. Mai 2016

Jean Ricon neuer Kreismeister

Nach drei wunderbaren Veranstaltungstagen steht er fest, der neue Wetterauer Kreismeister im Poetry Slam. Nach spannenden Duellen konnte sich Jean Ricon durchsetzen und ist nun Besitzer des großen hölzernen Ws.
Die Zweitplatzierte, Barbara Rohrmoser, gleichsam nun Besitzerin eines hölzernen Ws, nur etwas kleiner, vertritt die Kreismeisterschaft bei den diesjährigen Hessenmeisterschaften in Gießen und Wetzlar.
Danke euch und allen weiteren Slammerinnen und Slammern für eine großartige Wetterauer Kreismeisterschaft im Poetry Slam 2016.

Montag, 24. August 2015

Tobias Schmolke neuer hessischer Poetry-Slam-Meister

Tobias Schmolke beim Finale, Foto: J. Kielgaß
Drei Tage Poetry Slam liegen hinter Hessens heimlicher Hauptstadt (Aliterationsalarm: on) und auch hinter den drei Poeten, die die Wetterau vertraten. Andreas Arnold, Dominik Rinkart und Luke Monís müssen sich nicht verstecken: Mit 40, 41 und 42 von möglichen 50 bedankte sich das Publikum für ihre Beiträge. Mit Freude gratulieren die Poeten dem, der verdient noch mehr erreicht hat: Tobias Schmolke ist neuer Hessenmeister im Poetry Slam. Auch für die drei Wetterauer Poeten bedeutet der heutige Tag eine Rückkehr in den normalen Poeten-Alltag: Gedichtsbände abstauben, mal wieder unter dem von Lyrik gebeugten Schreibtisch die Papierfetzen mit Wortfragmenten aufheben und die Patina zurückliegender Prosaexperimente von den Regalen wischen. Wenn das alles erledigt ist, kann der kreative Blick wieder frei in Richtung Zukunft gehen: Hessenslam 2016 in Wetzlar und Herborn. Vorher jedoch zahlreiche Slams im Heimatkreis und außerhalb, gleich am 19. September schon "Worte sind bunt" in Echzell. Karten zu 5,00 Euro gibt es seit heute im Ticket Shop Friedberg. Schaut vorbei! Wir freuen uns.

Sonntag, 12. Juli 2015

Für Karben beim Hessenslam: Andreas Arnold

Kurzfassung für schnelles Lesen - wegen der Hitze. Quasi die "summer summary": 

Andreas Arnold vertritt Karben beim Hessenslam 2015.

Andreas Arnold - in und für Karben am Start beim Hessenslam

Details für Freunde des Wortes: 

 

Er, der die WetterauerDichertschlacht erdacht,
der Begeisterung entfacht,
der die Slams der Wetterau
pointiert, heißt: punktgenau,
organisiert
moderiert
resümiert
und seit neuestem auch publiziert.

Er, der, obwohl Florstadt keine Vorstadt hat,
dort Workshops statt- und (junge) Leute sich einfinden lässt.
(Ich seh das als Tugend, der Jugend und alten Gestalten
das Poetry-Texte- und Auftrittgestalten dadurch zu entfalten.)

Er ist der Dritte in unserer Mitte,
der antritt und die Wetterau beim Hessenslam vertritt,
auf dessen Bühnenbretter brettert und sie rockt,
dem Publikum Begeisterung entlockt:
Andreas Arnold.

Er, der Hühne, eine Größe in der Szene, ist auch jene auf der Bühne – also groß.
Bloß: er findet, finde ich, auf der Wetterauer Bühne viel zu selten statt
in der Rolle als Poet zwecks Textvortragen,
weil er all die and’ren Rollen hat.

Durch Theatererfahrung und Vatererfahrung
ist er, ist er mal auf der Bühne präsent,
dort das, was man dann dort präsent nennt.
Damit stimme auch die Stimme überein,
bild’ ich mir ein.
Doch nicht allein das wie, nein auch das „was“ ist das, was zählt beim Slam.
Seine Texte von drollig bis "lol"-ig,
von Märchen für Kinder
zu Texten, in denen nicht minder
fein formuliert ein Aspekt von Respekt sowie Anerkennung steckt,
haben stets etwas Berührendes.

Indes bleibt nur zu klären, wer ihn nominiert.
Weil nur dieser Vorgang Zugang zur Meisterschaft schafft.

Auf welchem  Flecken Welt, genauer: Wetterauer Erde,
werde er per Opportunität als Poet auf- und ihn vertreten können?
Da er in der Tat von Reichelsheim bis Hallenbad
in fast jeder Wetterauer Stadt
einen eig'nen Slam am Laufen hat,
ist es die einem gallischen Dorf gleiche Bühne in Karben.
Dort ist Andreas zu Gast und bei Dominik Rinkart am Start.

Schon in der Gruppe „U20“ fand sich für Karben
‘ne sehr bravouröse Vertretung.
Und Andy kann die Tradition bei den „Großen“ nun pflegen.

Wir werden von Geschichten und Gedichten dann berichten.
Viel Erfolg!

Sonntag, 5. Juli 2015

Reichelsheims Geheimwaffe für den Hessenslam: Dominik Rinkart

Dominik Rinkart. Wer diesen Namen hört, der spürt das Beben und weiß: Jenes Beben rührt nicht von Erdplatten, die aneinanderreiben und sich verschieben, sondern von Worten, Reimen, Sätzen und Lauten, die das Publikum in eine andere Welt entführen.
Sir Rinkart ist ein Poet wie er im Buche steht – großgewachsen, mit scharfem Blick und tiefer Stimme, die das Publikum sofort zur Ruhe bringt, sobald seine ersten Worte den Raum mit schwingendem Bass füllen.



 
(Dominik in Koblenz bei einem seiner Siegeszüge)

 
Der aufstrebende Poet und Journalist aus der schönen Wetterau ist kein Unbekannter – unzählige Slamtitel hat er bereits zu sich nach Karben holen dürfen. Eine Tatsache, die heutzutage niemanden mehr verwundert, wer die Ehre hatte, Dominik live zu sehen und zu hören. Denn zu genau treffen seine Worte die Herzen der Zuhörer und zu geschickt weiß er, in welcher Situation er welchen Text zu zücken hat.

Dominik Rinkart ist eine ruhige Seele. Tiefenentspannt wirkt er im Backstage kurz vor seinen Auftritten; im Reinen mit sich selbst und seinen Texten (die übrigens alle sehr tiefgründig sind und die Zuhörer zum Nachdenken anregen). Selbst in Texten, die man schon oft von ihm gehört hat (mein persönlicher Liebling von ihm: „Spaziergang“), findet man immer wieder neue Anregungen und Interpretationsmöglichkeiten.

Woher kommt diese Ruhe, die Kraft und diese Überzeugung? Nun, liebe Leserinnen und Leser, diese Fragen dürfen Sie sich selbst beantworten! Besuchen Sie einfach die diesjährige Hessenslam in Frankfurt vom 21. bis 23. August und suchen Sie die Antwort. Wenn Ihr sie nicht findet, so wird Dominik Rinkart sie Ihnen schon geben! In Form von Worten, Poesie, Stimmung und einer Prise Magie.

Wir wünschen Dominik viel Erfolg und etwas (mehr braucht er nicht) Glück für den Hessenslam 2015!